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Tief verwurzelt PDF
Solinger Morgenpost vom 22.09.2007
Eine königliche Jubiläumsfeier
Solinger Wirtschaftsblatt vom 22.09.2007
Aufschwung angekommen
Die Firma König Präzisions-Tiefziehteile feiert im September ihr 125-jähriges Bestehen. Das Familienunernehmen aus dem Industriegebiet Scheuren will erweitern und neue Maschinen anschaffen.
Solinger Morgenblatt vom 26.6.2007
ProcessMonitoring im Einsatz bei der J. C. König & Co. KG
BRANKAMPjournal vom Juni 2007
Global Player mit ausgeprägtem Familiensinn
Handelsblatt vom 4.6.2007
Zwei bar weniger, tausende Euro mehr
Ökoprofit: Dritte Runde endet, vierte beginnt / J.C. König ist mit der Teilnahme hoch zufrieden.
Den ganz großen Profit - in klingender Münze gerechnet – hat die Teilnahme nicht gebracht: Rund 4300 Euro spart die J.C. König Stiftung & Co.KG jährlich durch Maßnahmen, die das „Ökoprofit“-Projekt angestoßen hat. Für den Technischen Leiter Willi Peters zählen aber auch andere Ergebnisse: “Wir sind sensibler geworden. Man betrachtet Abläufe kritischer. Und es war ein sehr wichtiger erster Schritt für die anstehende Umwelt–Zertifizierung nach ISO 14001.“
Das Unternehmen von der Martinstraße, Spezialist für Präzisions-Tiefziehteile (hauptsächlich für die Autobranche), nimmt an der dritten Runde der bergischen Initiative teil – wie die A + K Präzision CNC-Fertigung GmbH sowie der Spar- und Bauverein Solingen. „Es ist mit einer Menge Arbeit verbunden“, erläuterte Betriebsleiter Peters, „aber wir wissen jetzt beispielsweise, dass wir rechtssicher sind.“
Denn die im Haus gebildete Arbeitsgruppe beschäftigte sich nicht nur mit Verbesserungsvorschlägen, sondern ging mit Umweltberater Dr. Stefan Große-Allermann (Baum Consult, Hamm) auch die einschlägigen Vorschriften durch. Peters: „Wir hatten keine Abweichung.“ Gewollte Abweichungen gibt es jetzt dagegen beim Stromverbrauch: Weil König das Druckluftniveau von zehn auf acht bar senkte, werden jährlich 40 000 kWh gespart – rund ein Fünftel des bisherigen Bedarfs. Ein weiteres Fünftel ist überflüssig, wenn 2005 eine neue Kompressorenanlage mit Abwärmenutzung eingebaut wird. Im nächsten Jahr sollen zudem alkalische Entfettungsanlagen den PER-Verbrauch reduzieren.
Nicht genau bezifferbare Vorteile bringen zudem der Einbau eines Schnelllauftores in der Produktionshalle, eine bessere Abfall-Logistik, der „bedarfsgerechte“ Einsatz von Maschinen und Nebengeräten sowie geänderte Technologien, die den Ölverbrauch eindämmen.
Das Projekt zeigte Willi Peters aber auch, was sich nicht lohnt: Beim Gleitschleifen der Tiefziehteile fallen pro Jahr nur 200 m³ Abwasser an. Da ist zwar die (bereits durchgeführte) Aufbereitung sinnvoll, nicht aber eine aufwendige Abwasser-Kreisführung. Das Ökoprofit-Projekt sorgt nicht nur in der aktuellen Runde für Erfolgsgeschichten: 54 Firmen, vom Produktionsbetrieb bis zum Dienstleister, haben bisher teilgenommen.
Mitte Oktober treten weitere Unternehmen an. Wirtschaftsförderungschef Bernd Clemens: “Wir sind eine der ganz wenigen Regionen, die mit Landesförderung in die vierte Runde gehen.“ Neun Interessenten, darunter aus Solingen Ernst Moll & Söhne, haben fest zugesagt, weitere (wie etwa das Gründer- und Technologiezentrum) sind im Gespräch. Die Teilnahme kostet ab 2000 Euro. Wer bei „Ökoprofit“ mitmachen will, wendet sich an die Wirtschaftsförderung ( Tel. 24 94-133, Klaus Uibel) oder an den Stadtdienst Natur und Umwelt (Tel. 290-65 55, Peter Vorkötter).
