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Hannovermesse 2012
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EuroBlech
23. - 27. Oktober 2012 Hannover
Neuer Stanzautomat
Vor kurzem wurde ein neuer Stanzautomat geliefert und in Betrieb genommen.
Neues Materiallager
Unser neues Materiallager ist nun fertiggestellt und bereits in Betrieb genommen.
Die Welt zu Gast bei J.C. König
PRÄZISIONS-TIEFZIEHTEILE 2011 ist das bisher umsatzstärkste Jahr. Investitionen nicht nur in Scheuren.
Die Fahrt von Aachen nach Solingen lohnte sich für rund 80 Teilnehmer des Icospa-Kongresses: Am Montag und am Dienstag lernten sie an der Martinstraße in Scheuren einen „picobello“ Umformbetrieb kennen. „Ich hatte den Eindruck, dass besonders die Vielfalt in unserem neuen Rohmateriallager und unser Maschinenpark die international besetzte Delegation von Blechumformern beeindruckt hat“, sagt Geschäftsführerin Iris H. K. König. „Dass wir bei zwei unserer Transferpressen bis zu 21 Stufen haben, ist ungewöhnlich. Da sind sehr ausgefallene Geometrien möglich. Für einen französischen Autohersteller etwa fertigen wir einen Artikel, der vorher aus drei Einzelteilen zusammengebaut wurde.“
Vom Umsatz her wird 2011 das beste Jahr des Traditionsunternehmens. Die 1882 gegründete Firma, die heute auf Präzisions-Tiefziehteile spezialisiert ist, rechnet mit rund 20 Millionen Euro. Iris König: „2012 werden es fünf bis acht Prozent mehr sein.“
Schon im laufenden Jahr hätte der Zuwachs größer ausfallen können. König: „Wir haben volle Bücher, schieben noch 30 Prozent unserer Aufträge vor uns her.“ So fertige man zwar von drei Artikeln jeweils 40 Millionen Teile pro Jahr, musste aber weitere 25 Millionen Wettbewerbern überlassen. Trotz 16 Transferpressen und 9 Stanzautomaten war die Kapazität nicht da; die Lieferzeit für neue Maschinen liegt bei zehn Monaten.
Am Montag kam allerdings ein neuer Stanzautomat mit 160 Tonnen Presskraft hinzu. Eine weitere Transferpresse ist geplant. Sie soll noch engere Toleranzen und eine deutlich höhere Ausbringung pro Minute ermöglichen. Auch die Rüstzeit soll verringert werden – von bis zu vier Schichten auf vier bis sechs Stunden.
Die Erweiterung des Rohmateriallagers, die im August abgeschlossen wurde, brachte Platz für weitere Automaten. Auch der Erwerb einer angrenzenden Gewerbeimmobilie vor zwei Jahren zahlt sich jetzt aus: Das Gebäude wird als Fertigungsstätte und als zusätzlicher Standort für den Werkzeugbau genutzt.
„Werk II“ soll auf jeden Fall
in Solingen gebaut werden
Iris König: „Zusätzlich bin ich am Erwerb eines weiteren Grundstücks in Solingen interessiert.“ Die Wirtschaftsförderung bereitet bereits Angebote vor. „Es lassen sich noch Bereiche ausgliedern“, erklärt die Geschäftsführerin, die damit am liebsten bereits 2012 beginnen möchte.
„Die gute Auftragslage gilt noch mindestens für das nächste halbe Jahr“, erläutert die Diplom-Ökonomin. Für 56 Prozent des Umsatzes sorgt die Autobranche, der Rest kommt aus dem Sanitär- und Elektrobereich sowie von der Heizungs- und Haustechnik. Der Exportanteil liegt bei 35 Prozent. König: „Wir liefern viel nach China und Korea. Seit anderthalb Jahren boomt es da regelrecht.“
Für den Arbeitsmarkt hatte die gute Firmenkonjunktur bereits Auswirkungen: In den letzten zwölf Monaten wuchs die Belegschaft um 40 Prozent auf 145 Köpfe. Beim 125-jährigen Jubiläum im Jahr 2007 waren es noch gut 100.
An die Tradition erinnert an der Martinstraße aber nicht mehr viel. „Das ganze Outfit der Firma ist zukunftsweisend“, sagt Iris König, nachdem zum Jahresanfang auch das Verwaltungsgebäude modernisiert wurde. „Wir betonen unseren internationalen Charakter.“
Quelle: "www.solinger-tageblatt.de"























